Yoga Nidra

Regeneration durch Tiefenentspannung

Entdecke den yogischen Schlaf

Yoga Nidra ist eine ganz spezielle Art des Yoga, nämlich der sogenannte "yogische Schlaf". Nidra bedeutet in Sanskrit "Schlaf" oder "Nicht-Bewusstheit" und so geht es im Yoga Nidra - im Unterschied zu den auf Körperübungen betonten Stilen wie Hatha-Yoga - vor allem um Tiefenentspannung.

Diese wird mit verschiedenen Techniken und Übungen erreicht, bei denen der Geist angeleitet wird und der Körper bewegungslos in Savasana ruht. Zu Beginn der Übungen wird der Entschluss gefasst, wach und achtsam zu bleiben, und konzentriert der Anleitung zu folgen.

Was passiert bei Yoga Nidra?

In Savasana liegend fasst der Praktizierende als Erstes einen Vorsatz bzw. einen positiven Leitsatz, welchem er seine Yoga Nidra-Einheit widmen möchte.

Anschließend startet das sogenannte "Kreisen der Wahrnehmung" oder "Nyasa", eine Übung, die das Yoga Nidra aus dem Tantra Yoga übernommen hat. Hierbei richtet der Praktizierende seine Aufmerksamkeit durch Anleitung des Yoga-Lehrers auf ein Körperteil nach dem anderen. Dies findet in einem relativ zügigen Tempo statt und so wird vom linken kleinen Finger bis zu den Fersen jedes einzelne Körperteil durchgegangen. Der Praktizierende hat jeweils nur einen kurzen Moment Zeit, seine Konzentration auf das genannte Körperteil zu lenken und dieses wahrzunehmen und zu fühlen, dann geht es bereits weiter. So wird jedes Körperteil durch die Wahrnehmung "berührt" und so eine absolute Bewusstheit über den gesamten Körper trainiert.

Es folgt nun ein Wachrufen mit Gegensatzpaaren. Der Yoga-Lehrer nennt nacheinander Gegensätze, die im spirituellen Zustand der Tiefenentspannung eine harmonisierende Wirkung im Bewusstsein des Praktizierenden erzeugen sollen.

Als letzte Einheit leitet der Yoga-Lehrer eine Visualisierung an. Diese soll die Vorstellungskraft des Praktizierenden aktivieren, er wird vom Lehrer durch bildliche Worte in seine eigene Fantasiewelt geführt. Ein wertfreies Empfinden findet hier statt, der Praktizierende lässt sich führen und kann dabei völlig loslassen. Bei dieser Einheit können tiefe Schichten des Unterbewusstseins erreicht und alte Traumata gelöst werden.

Zum Ende der Einheit führt der Lehrer nach und nach zurück von der inneren in die äußere Wahrnehmung. Erholt und mit einer vertieften Verbindung zu sich selbst taucht der Praktizierende so aus seinem yogischen Schlaf auf. Eine wundervolle Erfahrung!

Wirkungen der Yoga Nidra-Übungen

Yoga Nidra bringt den Körper in einen veränderten Zustand, der besonders entspannend und erholsam wirkt. Die Gehirnströme wechseln vom alltäglichen Beta-Zustand in den Alpha-Zustand. Dieser wird auch "Tor zur Meditation" genannt, hier finden zum Beispiel auch Tagträume statt. So können sich Körper und Geist während einer Session besonders gut erholen und danach mit neuer Frische wieder in den Alltag starten.

Zudem wird Yoga Nidra auch auf therapeutischer Basis eingesetzt, da sich die Übungen sehr positiv auf Ängste und Depressionen auswirken können sowie auf psychosomatische Erkrankungen.

Kontinuierliches Üben senkt außerdem den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Ausschüttung der Stresshormone. Auch darüber hinaus wirkt sich Yoga Nidra überaus positiv auf die Körperfunktionen und das Nervensystem aus und trägt somit zu einer dauerhaften Gesundheit bei.

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