Die richtige Yoga Ernährung
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- Veröffentlichungsdatum:
- 27.09.2021
- Aktualisiert:
- 09.12.2025
- Lesezeit:
- 1 Minute
Yoga ist mehr als Körperübungen und Meditation. Yoga ist eine besondere Lebenseinstellung und diese Lebensphilosophie beeinflusst auch die Ernährung. In diesem Beitrag erfahren Sie die kennzeichnenden Bestandteile der typischen Yoga Ernährung und den verschiedenen Gunas und erhalten 10 Tipps, worauf Sie bei dieser Ernährungsweise achten sollten.
Was ist Yoga Ernährung?
In der Yogischen Ernährung geht es nicht ums Abnehmen, sondern viel mehr um die Wirkung der Lebensmittel auf Körper und Geist. Die Nahrung wird in ihren Eigenschaften unterschieden und in drei Arten, den sogenannten Gunas, unterteilt.
Die drei Gunas
Die drei Gunas Sattva, Rajas und Tamas werden als "Kräfte der Natur" bezeichnet. Sie finden sich im Grunde in jedem Lebensbereich wieder und so auch in der Ernährung. Jedes Lebensmittel hat eine bestimmte Wirkung auf unseren Körper und den Geist und kann ihn positiv oder auch negativ beeinflussen.
Sattva
Sattva steht für Leichtigkeit und Harmonie. Sattvige Lebensmittel sind für Yogis die Wichtigsten, denn sie sind die grundsätzliche Basis für ihre Ernährung.
Beispiele: frisches Obst und Gemüse, Reis, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Nüsse und Trockenfrüchte.
Rajas
Rajas steht für Unruhe. Rajasige Lebensmittel sollten im Alltag reduziert werden, denn sie erzeugen Unruhe und Hektik, und diese haben wir eh schon genug.
Beispiele: Kaffee, schwarzer Tee, Weizenmehl, zu scharf gewürztes Essen, Zucker, Zwiebeln und Knoblauch.
Tamas
Tamas steht für Trägheit. Tamasige Ernährung entzieht dem Körper und dem Geist Energie. Diese Nahrungsmittel sollten, so gut es geht, vermieden werden.
Beispiele: Fleisch, Fast Food, Alkohol, Tabak, Tiefkühlprodukte, aufgewärmte Speisen, unreife oder faule Lebensmittel.
Darauf sollten Sie achten:
- 1. Essen Sie Sattvige Lebensmittel
- 2. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Gefühlszustand: Hören Sie auf zu essen, sobald Sie satt sind
- 3. Essen Sie bewusst und lenken Sie sich während der Mahlzeiten nicht durch Fernseher etc. ab
- 4. Trinken Sie viel (Wasser und Kräutertee)
- 5. Probieren Sie neue Lebensmittel
- 6. Achten Sie auf naturbelassene Nahrungsmittel, Bio, Fair-Trade, regionale und saisonale Produkte
- 7. Rohkost enthält mehr „Prana“ (Lebensenergie), als Gekochtes
- 8. Yogi Ernährung ist aufgrund der Lebenseinstellung grundsätzlich vegetarisch bzw. beinhaltet wenig Fleisch und Fisch
- 9. Jeder Körper ist anders und hat andere Bedürfnisse
- 10. Verbieten Sie sich nicht alles
Sich bewusst zu ernähren und dadurch seine Umwelt mehr schätzen zu lernen, hat eine große Auswirkung auf Ihr Yoga-Programm. Das Motto eines Yogis ist: "Essen Sie, um zu leben - leben Sie nicht, um zu essen."
Über die Autorin
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